ESPD — Det fælles europæiske udbudsdokument (Europäisches Einheitliches Vergabedokument) — Dänemark
ESPD (Det fælles europæiske udbudsdokument) — das European Single Procurement Document, das in Dänemark als Eigenerklärung von Bietern zu Ausschlussgründen und Eignungskriterien bei öffentlichen Ausschreibungen verwendet wird.
Was es bewirkt
ESPD steht für Det fælles europæiske udbudsdokument und wird in der dänischen öffentlichen Beschaffung als Eigenerklärung (egenerklæring) verwendet, die wirtschaftliche Betreiber bei der Teilnahme an öffentlichen Ausschreibungen abgeben. Die Leitlinie der Konkurrence- og Forbrugerstyrelsen beschreibt die Inhalte, die Bieter angeben müssen, deckt Ausschlussgründe und Eignungskriterien ab und erklärt, wie das ESPD im Vergabeverfahren eingesetzt wird.
Abgrenzung zu anderen Formen
Das ESPD ist eine Eigenerklärung des Bieters und stellt nicht selbst den dokumentarischen Nachweis dar. Die Leitlinie erläutert, wo das ESPD auszufüllen ist und wie die Erklärung eines Rückgriffs auf andere Einheiten oder die Rolle von Unterauftragnehmern anzugeben ist, wobei das ESPD von späteren dokumentarischen Nachweisen und von E‑Formularen zur Bekanntmachung unterschieden wird.
Praktische Konsequenz für einen Lieferanten
Bieter sollten das ESPD ausfüllen, um die standardisierten Fragen zu Ausschlussgründen und Eignung bereits in der Ausschreibungsphase zu beantworten, und darauf vorbereitet sein, unterstützende Dokumente vorzulegen, falls die Vergabestelle diese anfordert. Die Leitlinie bietet schrittweise Anleitungen zum korrekten Ausfüllen.
Quellen
Überprüft: 27. Oktober 2026
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