Die Berliner Verkehrsbetriebe AöR (kurz: BVG) sind das zentrale Verkehrsunternehmen für den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) in Berlin. Mit der geplanten Neubeschaffung von Fahrzeugen der J-/JK-Reihe wird ein neues Instandsetzungs- und Werkstättenkonzeptes verfolgt, auf das es baulich zu reagieren gilt. Die BVG plant dazu mittelfristig an allen Standorten die betriebsrelevanten Werkstätten und Hallen instand zu setzen und für die Erfordernisse zukünftiger Nutzungen vorzurüsten. Diese Ausschreibung bezieht sich dabei auf die Betriebswerkstatt Machandelweg in Berlin Charlottenburg-Wilmersdorf. Auf der Liegenschaft werden parallel mehrere Teilprojekte umgesetzt. Damit einher gehen Leitungsarbeiten und Abbrucharbeiten auf dem Gelände. Zur Realisierung des Gesamtprojekts sind folgende Hauptmaßnahmen vorgesehen: 1. Leitungsumlegung zur Freischaltung der Hallen C und D 2. Schadstoffsanierung und Rückbau der Hallen C, D, und eines Bunkers 3. Schadstoffsanierung und Rückbau des Ausbildungszentrums (MAZ) Gebäude N 4. Schadstoffsanierung und Rückbau der Halle H 5. Neubau der Hallen C und D 6. Neubau eines Werkstattgebäudes N am Standort des alten Ausbildungszentrums (MAZ) Die BVG beabsichtigt für die Maßnahmen 4, 5 und 6 einen Koordinator nach BauStellV §4 zu beauftragen. Grundlage der Angebotserstellung ist das Leistungsbild der AHO Heft 15. Diese Ausschreibung bezieht sich auf alle SiGeKo Leistungen, welche im Sinne der BauStellV §2 für die hier beschriebenen Bauvorhaben auf dem Gelände erforderlich sind. Es ist die vollumfängliche Planung und Überwachung der Sicherheit auf der Baustelle unter Beachtung aller dafür relevanten Regularien und Richtlinien zu gewährleisten. Inkludiert sind damit u.a. ausdrücklich die SiGeKo Leistungen im Rahmen der Schadstoffsanierung, Rückbauten, Neubauten und Baumaßnahmen im Bereich von Gleisanlagen. Der SiGeKo übernimmt die Leistungen, die entsprechend den Spezifika der Teilprojekte erforderlich sind. Grundlage des Angebots ist die Erfüllung der Anforderungen der BaustellV in Verbindung mit weiteren, die BaustellV spezifizierenden Regularien, soweit dies in Teilbereichen erforderlich wird; u.a. Gefahrstoffe, kontaminierte Bereiche, Gleisbereich. Die Umsetzung aller Maßnahmen erfolgt bei laufendem Werksbetrieb. Der Betrieb ist seitens der zuständigen öffentlichen Körperschaften genehmigt als 24-Stunden-365- Tage-Betrieb (Dreischichtbetrieb). Es ist abzusichern, dass dieser störungsfrei laufen kann und dass alle auf dem Betriebsgelände geltenden Vorschriften eingehalten werden. Die Platzverhältnisse auf dem Betriebshof sind aufgrund der bestehenden Bebauung und Nutzung sehr eingeschränkt. Lagerflächen, Stellplätze usw. stehen damit nur sehr begrenzt zur Verfügung. Erforderliche Absperrungen, Fahr- und Fußwege sind dezidiert mit dem Werksbetrieb abzustimmen.
Published
06.09.2026
Open for bids
06.09.2026
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