Beim Auftraggeber, der HDP Gesellschaft für ganzheitliche Datenverarbeitung mbH www.hdpgmbh.de, handelt es sich u.a. um einen Rechenzentrums- dienstleister für Berufsgenossenschaften und Unfallkassen, der besonders geschützte Daten, die auch dem Sozialgeheimnis unterliegen, verarbeitet. Da zwischen dem Auftraggeber und dem Bieter im Zuge der Angebots- erstellung Daten, Informationen, Erfahrungen und technisches Wissen ausgetauscht werden und ein Zugriff auf personenbezogene Daten (Art. 4, Nr. 1 DSGVO) nicht ausgeschlossen werde kann, ist es notwendig, vor Über- sendung der Leistungsbeschreibung und des Preisblatts die beigefügte Vertraulichkeitsvereinbarung abzuschließen, sofern diese nicht ohnehin schon bei der HDP vorliegt. Zweck dieser Vereinbarung ist es, die dabei jeweils zu beachtenden Regeln festzulegen und Vertraulichkeit, Integrität und des Datenschutzes zu wahren. Die Konzeption sieht die Lieferung und Montage einer Netzersatzanlage (später im Dokument NEA benannt) als Container- oder schallisolierte Einheit vor. Das neue Dieselnotstromaggregat ist für eine Nennleistung von mindestens 1.000 kVA (PRP) bei cos φ = 0,8 auszulegen. Die zu versorgenden Verbraucher arbeiten mit einer Spannung von 230/400V. Das neue Aggregat soll in eine bestehende Systemlandschaft so integriert werden, dass es sowohl in das Netz A als auch in das Netz B einspeisen kann. Hierfür benötigt der Leistungsteil der Schaltanlage innerhalb der NEA bzw. alternativ in einem angrenzenden HDP-Technikraum zwei Leistungs-Abgänge mit der vollen Kapazität des Aggregates. Die Leistungsschalter, die durch die NEA-Steuerung angesteuert werden, um die Trafos ab- und die NEA zuzuschalten, sind bzw. werden in den bauseitigen NSHV-Schaltanlagen installiert. Die hier beschriebene neue NEA soll künftig die primäre Funktion in einem redundanten Versorgungskonzept entsprechend EN 50600-2-2 VK 3 übernehmen. Das heißt, bei Netzausfall soll primär die hier beschriebene Anlage anlaufen und in das betroffene Netz oder in beide Netze einspeisen. Das Aggregat und die dazugehörigen Anlagenkomponenten sind in einem Technik-Bereich mit limitierter Baugröße aufzustellen, die verfügbare Fläche beträgt etwa 4,0x7,5 Meter. Da das umgebende Gebiet als Industrie- bzw. Gewerbegebiet ausgewiesen ist, werden entsprechende Anforderungen an die schalldämmenden Maßnahmen, sowohl auf der Zu-/Abluftseite als auch am Abgasstrang des Aggregates, gestellt. Hier sind die geltenden Anforderungen der TA-Lärm und der 44. BImSchV (Verordnung zur Durchführung des Bundeimmissionsschutzgesetzes) einzuhalten. Nähere Informationen enthält die Leistungsbeschreibung.
Published
03.11.2026
Awarded
03.11.2026
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